«Sesselkleber» mag ich nicht

Martin Ebel über ein politisches Schmähwort, das sprachlich falsch und als Argument unbrauchbar ist.

Eigentlich müsste es heissen: «Ein am Sessel Kleber». Denn ein Sesselkleber ist jemand, der kaputte Sessel klebt. Video: Tamedia

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Unser wöchentliches Videoformat «Die kleine Sprachsprechstunde» mit TA-Literaturredaktor Martin Ebel betrachtet sich ­im weitesten Sinn als Ratgeberkolumne. Ihr Ziel ist es, das Sprachgefühl zu pflegen und gegen sprachlichen Egalismus anzugehen. Ein Bewusstsein zu wecken für so vieles, was man tagtäglich an sprachlichem Unsinn, Geschwurbel, aber auch an subtiler Beeinflussung zugemutet bekommt – oder selbst hervorbringt.

Erstellt: 06.10.2018, 08:36 Uhr

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