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Sie tanzen vor vollem Haus

Rekordhohe Auslastung, gute Kritiken: Das Ballett des Zürcher Opernhauses ist auf Erfolgskurs. Das einzige Problem ist, dass die Compagnie nicht öfter auftreten kann.

Das erfolgreiche Ensemble übt in auffällig gelöster Atmosphäre: Probe für Marco Goeckes Choreografie «Nijinski». Foto: Gregory Batardon
Das erfolgreiche Ensemble übt in auffällig gelöster Atmosphäre: Probe für Marco Goeckes Choreografie «Nijinski». Foto: Gregory Batardon

98 Prozent Auslastung! Das gibt es eigentlich nur in Mainstream-Musicals oder in der Wiener Staatsoper, wo all die japanischen Touristen hinwollen. Aber nun steht die Zahl auch im Geschäftsbericht zur letzten Spielzeit im Zürcher Opernhaus, in der Sparte Ballett: ein Rekord.

Christian Spuck, der vor gut sechs Jahren als Ballettdirektor von Stuttgart nach Zürich kam, sitzt denn auch entspannt in seinem Büro. Sein «Nussknacker und Mausekönig» war die bestverkaufte Produktion der letzten Saison, die Gastchoreografen kamen ebenfalls ausnahmslos gut an, «beides freut mich sehr». Und Christian Berner, als Kaufmännischer Direktor des Opernhauses für alle Zahlen zuständig, witzelt darüber, dass in der letzten Aufführung von Ji?i Kyliáns «Bella figura» Mitte Februar tatsächlich ein einziger Platz nicht verkauft worden sei, «das gefällt uns natürlich gar nicht!».

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