Straffreie Selbstanzeige für Gölä-Fans?

Sollen wir den Aargau an Deutschland verkaufen? Die Ehe auf acht Jahre beschränken? Stimmen Sie ab!

Wie sollen wir mit Gölä-Fans umgehen? Eine (erfundene) Volksinitiative fordert die straffreie Selbstanzeige! Bild: twitter.com/volktoday

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Viermal im Jahr stimmen wir in der Schweiz ab. Und dann nur über Vorlagen, die über eine Volksinitiative oder ein Referendum an die Urne gebracht wurden. Eigentlich schade. Denn wie in jeder gut aufgestellten Wohngemeinschaft könnten wir als basisdemokratisches Kollektiv doch über alles möglich abstimmen, was uns so bewegt. Etwa über die Frage, ob man Olten verbieten sollte. Oder alle Blockflöten zerstören. Und zwar sofort.

Die Abstimmungsplakate für all diese Initiativen gibt es schon. Jeden Tag wird ein neues auf dem Twitter-Account @volktoday ausgespielt. Getextet und gestaltet wurden die Politplakate vom Autorenteam der SRF-Late-Night «Deville».

Da in der Schweiz hauptsächlich Politiker und Medienschaffende auf Twitter sind, würden die Leute auf die fiktiven Abstimmungsplakate reagieren «als wärs Katzengras», sagt Patrick Karpiczenko, Autor bei «Deville». Also sehr intensiv. Der 32-jährige Karpiczenko hat schon mehrere ähnliche Projekte für Facebook und Twitter programmiert. Darunter ein Plotgenerator für Schweizer Filme. Oder ein Bot, der auf Facebook Storylines für «Black Mirror»-Folgen ausspuckt. «Wenn ich sterbe, posten zwei Dutzend Bots flockig weiter, bis irgendwer die Server abstellt», sagt Karpiczenko.

Einige reagieren sehr cool auf die erfundenen Volksinitiativen, etwa der «Arena»-Moderator Jonas Projer, der gemäss einem Plakat öfters im Hauptprogramm zu sehen sein soll:

Aber wie sehen Sie das? Stimmen Sie hier über die Initiativen ab. Sie können auf die Daumen drücken oder swipen. Nach links swipen steht für ein Nein, rechts für ein Ja. Und sehen Sie, ob die jeweilige Initiative angenommen wurde.

Erstellt: 08.01.2019, 16:08 Uhr

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