Trump tanzt mit «The Rockettes» ins Amt

Diverse grosse Popkünstler haben einen Auftritt bei Trumps Amtseinführung abgelehnt. «The Rockettes» springen ein. Allen Mitgliedern der Tanzgruppe passt das aber nicht.

Bereit für die Parade ins Weisse Haus: «The Radio City Rockettes» performen an der Amtseinführung von Donald Trump. Während eines Friedenskonzerts im Jahr 2005 sind sie bereits vor dem Weissen Haus aufgetreten. (19. Januar 2005)

Bereit für die Parade ins Weisse Haus: «The Radio City Rockettes» performen an der Amtseinführung von Donald Trump. Während eines Friedenskonzerts im Jahr 2005 sind sie bereits vor dem Weissen Haus aufgetreten. (19. Januar 2005) Bild: AP Photo/Chris Gardner

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Nach der Absage mehrerer Musikstars soll die Tanzgruppe «The Radio City Rockettes» bei der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump für Stimmung sorgen. Das Ensemble sei für die Zeremonie am 20. Januar in Washington engagiert worden, teilte Trumps Team mit.

Während sich die Eigentümer der Tanzgruppe, die Betreibergesellschaft der New Yorker Arena Madison Square Garden (MSG), «geehrt» zeigten, lehnten einige Künstlerinnen den Auftritt ab. Tänzerin Phoebe Pearl erklärte in einem inzwischen gelöschten Instagram-Post, sie sei «peinlich berührt und enttäuscht». Trump stehe «für all das, was wir ablehnen».

So könnte es am 20. Januar aussehen: «The Rockettes».

Das MSG-Management erklärte, niemand werde dazu gezwungen, bei der Amtseinführung aufzutreten. Es gebe aber bereits ausreichend freiwillige Meldungen. Ausser den «Rockettes» haben bislang nur ein Mormonenchor und die 16-jährige Sängerin Jackie Evancho ihre Teilnahme an der Zeremonie bestätigt.

Noch keine Céline Dion, aber ein Gesangstalent: Jacki Evancho.

Absagen und Protest

US-Medien zufolge hatten zuvor unter anderem der italienische Sänger Andrea Bocelli, die Kanadierin Céline Dion und die US-Rockband Kiss Trump abgesagt. Auch der britische Popstar Elton John lehnte es ab, bei der Amtseinführung aufzutreten.

Bereits im Wahlkampf hatten sich zahlreiche Musikstars von Trump distanziert. Bands wie Queen und die Rolling Stones und die Künstler wie Neil Young und Adele hatten dagegen protestiert, dass der Rechtspopulist ihre Songs bei Wahlkampfauftritten abspielt. (foa/sda)

Erstellt: 24.12.2016, 08:04 Uhr

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