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«Viele Digitalfotos sind völlig für die Katz»

Die Fotografin Katja Snozzi hat die halbe Welt bereist für ihre eindrücklichen Bilder. Warum Yassir Arafat sich über ihren Besuch gefreut hat und warum grässliche Fotos notwendig sind, erzählt sie im Interview.

Die Sessel mussten unbedingt aufs Bild: Ehepaar aus Marama, Nigeria.
Die Sessel mussten unbedingt aufs Bild: Ehepaar aus Marama, Nigeria.
Katja Snozzi
Eine Bein amputierte Frau stillt ihr Kind in Huambo, Angola.
Eine Bein amputierte Frau stillt ihr Kind in Huambo, Angola.
Katja Snozzi
Kindersoldat in Saida, Libanon.
Kindersoldat in Saida, Libanon.
Katja Snozzi
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Ihre Ausstellung heisst «Mondo Momenti – Die Welt in 127 Augenblicken». Gibt es einen Augenblick, einen Ort, eine Begegnung, einen Menschen, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist? Es klingt eigenartig, aber es sind Begegnungen mit ganz normalen Menschen, die mich am meisten beeindruckt haben. Selbstverständlich ist es spannend, charismatische Leute wie Fidel Castro, Dalai Lama oder Yassir Arafat zu fotografieren. Mich haben aber diejenigen Menschen viel mehr fasziniert, die nichts mehr haben und dennoch weitermachen. Deshalb werden in der Ausstellung auch keine dieser berühmten Persönlichkeiten zu sehen sein.

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