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Ferdinand Hodler beim Schlitteln

Jeden Freitag präsentiert Tagesanzeiger.ch/Newsnet Fundstücke aus dem Archiv der Fotostiftung Schweiz. Heute: Die Hodler-Fotos von Gertrud Dübi-Müller.

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Malende Künstler bekommen wir oft nur zu Gesicht, wenn sie sich in einem Selbstbildnis verewigen. Manchmal jedoch machen auch Fotografen sie zu ihrer eigenen Kunst. Wie etwa Gertrud Dübi-Müller, die viele Künstler ihrer Zeit fotografierte. Dazu gehörten etwa Cuno Amiet, Giovanni Giacometti, Félix Vallotton – oder eben Ferdinand Hodler.

Gertrud Dübi-Müller wurde 1888 als Tochter des Mitgründers der Solothurner Firma Müller & Schweizer geboren, die spezialisiert war auf die Herstellung diversifizierter Uhrenteilchen. Nach dem frühen Tod der Eltern wurde sie von einer Gouvernante erzogen. 1904 erhielt sie zum ersten Mal Malunterricht bei Cuno Amiet, die ersten Fotografien entstanden 1905. Müller unterhielt wie ihr Bruder Josef Müller bereits in jungen Jahren Kontakte zu den wichtigsten schweizerischen Künstlern ihrer Zeit: Maler, Musiker und Literaten. Sie tat sich aber auch als Reisefotografin hervor, die unter anderem auch im Zeppelin unterwegs war. 1964 gründete sie mit ihrem Mann die Dübi-Müller-Stiftung, das heutige Kunstmuseum Solothurn. (phz)

Erstellt: 08.04.2011, 14:21 Uhr

40 Jahre Fotostiftung Schweiz

Die Fotostiftung Schweiz, 1971 gegründet, setzt sich für die Erhaltung, Erschliessung und Vermittlung von fotografischen Werken ein. Sie betreut ein Archiv und eine Sammlung, organisiert jährlich drei bis vier Ausstellungen in ihren eigenen Räumen in Winterthur, gibt Publikationen zur Schweizer Fotogeschichte heraus und unterstützt das aktuelle Fotoschaffen durch Ankäufe.
www.fotostiftung.ch

Im Jubiläumsjahr präsentiert Tagesanzeiger.ch/Newsnet in Zusammenarbeit mit den Kuratoren der Fotostiftung jede Woche eine Bildstrecke mit Fundstücken aus dem Archiv.

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