Zum Hauptinhalt springen

Tod und Tanz in Rio

Jeden Freitag präsentiert Redaktion Tamedia Fundstücke aus dem Archiv der Fotostiftung Schweiz. Heute: Barnabás Bossharts Rio de Janeiro.

phz

Das fotografische Werk von Barnabás Bosshart, 1947 in Herisau geboren, zeichnet sich durch persönliches Engagement, thematische Konzentration sowie durch eine direkte, expressive Bildsprache aus. Nach seiner Ausbildung an der Fotoklasse der Kunstgewerbeschule Zürich avancierte Bosshart in kurzer Zeit zum gefragten Modefotografen in der Fashionmetropole London. Aber schon in den Siebzigerjahren kehrte er der Scheinwelt der Modebranche den Rücken, um nach anderen Lebensformen zu suchen.

Nach längeren Reisen liess er sich 1980 in Brasilien nieder. Seit jener Zeit setzte er sich in verschiedenen Projekten mit der Wirklichkeit seiner Wahlheimat auseinander. Die hier gezeigten Bilder stammen aus dem Projekt «Rio Exposto» (1991–93). Damit stellte sich Barnabás Bosshart die Aufgabe, die Lebensbedingungen in den Vorstädten von Rio de Janeiro zu erkunden. Er zeichnet das Bild einer entwurzelten und entfesselten Gesellschaft, in welcher Normalität und Wahnsinn, Hoffnung und Verzweiflung, Brutalität und Sinnlichkeit unvermittelt aufeinanderprallen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch