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«Es geht um die Kultur der Mehrheit»

Migrationsforscher Ruud Koopmans fordert Muslime auf, sich an die «Leitkultur» anzupassen. Wer unsere Sprache nicht spreche oder an alten Geschlechtsbildern festhielte, werde vermehrt scheitern.

«Die Mehrheit hat ein Recht darauf, dass sich ihr Land nur mit ihrer Zustimmung verändert», sagt Ruud Koopmans: Passanten auf der London Bridge. Foto: Peter Nicholls (Reuters)
«Die Mehrheit hat ein Recht darauf, dass sich ihr Land nur mit ihrer Zustimmung verändert», sagt Ruud Koopmans: Passanten auf der London Bridge. Foto: Peter Nicholls (Reuters)

Diesmal traf es Manchester und London. Gehen die Anschläge auf das Konto bildungsferner Muslime aus den Banlieues?

Es ist ein grosses Missverständnis, zu denken, die Ursache für diese Gewalt liege in den europäischen Einwanderungsgesellschaften, an der angeblich gescheiterten Integrationspolitik. Natürlich: Schaut man sich die Profile der Täter an, sind solche aus sozialökonomisch schwachen Milieus darunter. Es gibt aber auch viele mit guter Ausbildung. Oder solche, die auf gutem Weg waren und deren Integration trotzdem gescheitert ist, weil sie sich radikalisiert haben.

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