Emmys für «Mad Men» und Al Pacino

Die TV-Serie «Mad Men» hat zum dritten Mal in Folge den Emmy als beste Drama-Serie gewonnen. Al Pacino überzeugte mit seiner Hauptrolle in «You Don't Know Jack».

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Mad Men» ist die Geschichte Don Drapers, Star einer New Yorker Werbeagentur Anfang der 1960er-Jahre. Die Serie «Modern Family» über eine turbulente Grossfamilie mit den unterschiedlichsten Lebensweisen sahnte ihren ersten Emmy ab.

Die TV-Serie «The Pacific», ein Drama um den Zweiten Weltkrieg in zehn Teilen, holte den Emmy in der Sparte «Miniserie» sowie in zahlreichen Nebenkategorien. Steven Spielberg und Tom Hanks haben die beim US-Bezahlsender HBO ausgestrahlte Serie mitproduziert.

Fünf Emmys gingen an «Temple Grandin» als bester Fernsehfilm, für Regie und an die Darsteller Claire Danes, Julia Ormond und David Strathairn. Der Film schildert das Leben der hochbegabten US-Tierforscherin und Autistin Temple Grandin.

Emmy für Al Pacino

Hollywoodstar Al Pacino holte sich mit der Hauptrolle in dem TV-Drama «You Don't Know Jack» seinen zweiten Emmy. Unter der Regie von Barry Levinson verwandelt sich Pacino in den amerikanischen Sterbehilfe-Arzt Jack Kevorkian.

Edie Falco, die bereits drei Emmys als «Sopranos»-Darstellerin gewonnen hatte, nahm nun ihre vierte Trophäe für ihre Rolle in der Comedy-Serie «Nurse Jackie» entgegen. Darin glänzt Falco als Krankenschwester Jackie Peyton in der stressigen Notaufnahme eines Spitals.

Mehrere Emmys für «Glee»

Jane Lynch nahm für ihre Nebenrolle in der schmissigen High-School-Comedy «Glee» einen der begehrten Fernsehpreise entgegen. Eine weitere Trophäe ging an «Glee»-Regisseur Ryan Murphy.

In der Kategorie «Reality-Competition Program» setzte sich die Koch-Show «Top Chef» durch. Bester Moderator wurde wie schon im vergangenen Jahr Jeff Probst («Survivor»).

Die Emmys in 104 Kategorien wurden zum 62. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen. Während der dreistündigen Show wurden 26 Hauptpreise verteilt, die übrigen Gewinner hatten ihre Trophäen schon vorab erhalten. (mt/sda)

Erstellt: 30.08.2010, 07:22 Uhr

Die Preisträger der wichtigsten Kategorien:

  • Beste Drama-Serie: «Mad Men»

  • Beste Comedy-Serie: «Modern Family»

  • Beste Hauptdarstellerin, Drama: Kyra Sedgwick, «The Closer»

  • Bester Hauptdarsteller, Drama: Bryan Cranston, «Breaking Bad»

  • Beste Hauptdarstellerin, Comedy: Edie Falco, «Nurse Jackie»

  • Bester Hauptdarsteller, Comedy: Jim Parsons, «The Big Bang Theory»

  • Beste Nebendarstellerin, Drama: Archie Panjabi, «The Good Wife»

  • Bester Nebendarsteller, Drama: Aaron Paul, «Breaking Bad»

  • Beste Nebendarstellerin, Comedy: Jane Lynch, «Glee»

  • Bester Nebendarsteller, Comedy: Eric Stonestreet, «Modern Family»

  • Beste Miniserie: «The Pacific»

  • Bester TV-Film: «Temple Grandin»

Artikel zum Thema

«Danke, dass ihr uns immer noch Sendezeit gebt»

Die Sitcom «30 Rock» und die Dramaserie «Mad Men» haben bei den Fernsehauszeichnungen Emmys die wichtigsten Preise gewonnen. Eine deutsche TV-Grösse ging dagegen in Los Angeles leer aus. Mehr...

Briten gewinnen sieben von zehn internationalen Emmys

Die grossen Gewinner der diesjährigen Verleihung der internationalen Emmys sind TV-Produktionen aus Grossbritannien. Sie gewannen sieben von zehn Emmys. Mehr...

Emmys: TV-Serie von Tom Hanks holt 13 Trophäen

Die von Hollywood-Star Tom Hanks mitproduzierte TV-Serie «John Adams» ist die grosse Gewinnerin der begehrten Emmy-Fernsehpreise. Mehr...

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Kommentare

Blogs

Sweet Home Diese Farben geben den guten Ton an

Never Mind the Markets Das griechische Zinswunder

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Klimawand: Andres Petreselli bemalt in San Francisco eine Hausfassade mit einem Porträt von Greta Thunberg. (8. November 2019)
(Bild: Ben Margot) Mehr...