So kommt die neue «Arena» an

Die Diskussionssendung des Schweizer Fernsehen soll sachlicher werden. Wie gut ist das Konzept? Die Meinungen auf Twitter gehen vermehrt in eine Richtung.

Komplett saniert: Die «Arena» von gestern hatte auch ein inhaltliches Thema – es ging um Neutralität.

Komplett saniert: Die «Arena» von gestern hatte auch ein inhaltliches Thema – es ging um Neutralität. Bild: SRF

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Das Schweizer Fernsehen will die Politsendung «Arena» sachlicher machen – und hat gestern die erste Sendung nach neuem Konzept ausgestrahlt. Die Diskussionsteilnehmer stehen nun an separaten Pulten und Moderator Jonas Projer in der Mitte, als personifizierte Pufferzone. Man will verhindern, dass die Sprecher aufeinander losgehen. So viel zum theoretischen Konzept, das lange erwartet worden war.

Wie kommt das neue Format bei den Zuschauern an? Ein Blick auf Twitter verrät es:

Die SVP-Nationalrätin Natalie Rickli fühlt sich an ihre Schulzeit erinnert – oder doch eher an Fussball? Vielleicht an den Schulsport.

Die Diskussionsteilnehmer können Einspruch einlegen – dabei rufen sie aber nicht in die Runde, sondern drücken auf einen Buzzer:

Und für besonders konkrete Aussagen werden sie in den «Prüfstand» gebeten:

Für einige überlagert das Äussere die Inhalte:

Hat das neue Konzept nun dazu beigetragen, dass sachlicher diskutiert wurde?

Fazit: Es gibt Zuspruch, die negativen Reaktionen überwiegen allerdings:

Erstellt: 18.04.2015, 11:38 Uhr

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