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Berlin erhält neue «Tatort»-Kommissare

Ritter und Stark hören auf. Die Nachfolger für das Duo sind noch nicht bekannt.

Bald in Polizistenrente: Till Ritter (Dominic Raacke, l.) und Felix Stark (Boris Aljinovic).
Bald in Polizistenrente: Till Ritter (Dominic Raacke, l.) und Felix Stark (Boris Aljinovic).

Aljinovic und Raacke sollen nicht als Berliner Polizeibeamte in Rente gehen, teilte RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle mit. Das sei nach dem jüngsten Dreh mit ihnen besprochen und verabredet worden. «So gut und vertrauensvoll die Zusammenarbeit war und ist, so einig sind wir uns, neue Wege einzuschlagen.»

Das künftige «Tatort»-Team, das 2015 startet, will der RBB bis zum Jahreswechsel entwickeln. «Wir sind dank der frühzeitigen Absprachen mit unseren Kommissaren nicht unter Zeitdruck», erklärte Nothelle. Raacke hatte sein «Tatort»-Debüt als Till Ritter 1999 in der Folge «Dagoberts Enkel». 2001 kam Boris Aljinovic als Felix Stark dazu. 29 Fälle haben der grosse Macho und der kleine Familienvater hinter sich.

Harziger Start

Die jüngste Folge («Gegen den Kopf») über Gewalt in der U-Bahn schaffte es im wohl wichtigsten Fan-Forum des ARD-Krimis (Tatort-fundus.de) auf den ersten Platz der Rangliste. Der nächste Berliner «Tatort» mit dem Titel «Grosser schwarzer Vogel» soll am 16. Februar 2014 laufen. Eine weitere Folge sei geplant.

Der RBB würdigte in der Mitteilung den «grossen Erfolg» der beiden Kommissare. «Mit ihnen haben wir als Erstes gesprochen, bevor wir uns jetzt Gedanken über ein neues Konzept machen», sagte Sprecher Justus Demmer. Die Konstellation, ob ein neuer Ermittler kommt oder ein ganzes Team, ist demnach noch offen.

Der Berliner «Tatort» hatte es nicht immer leicht. Die Glatzeder-Krimis wurden teils auf Video gedreht und scheiterten beim Zuschauer. Ein Tiefpunkt war im Juli 1998 die Folge «Ein Hauch von Hollywood», die auf den späten Montagabend verbannt wurde und dort nur 1,66 Millionen Zuschauer erreichte.

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