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«Christliche Fundamentalisten zwangen mich dazu»

Nach seiner Koran-Polemik doppelt Satiriker Andreas Thiel nach: Bei «Giacobbo/Müller» gab er auf SRF eine ironische Entschuldigung ab.

Letzten Donnerstag polarisierte Satiriker Andreas Thiel mit einem «Weltwoche»-Artikel über den Koran. «Der Koran ist ein einziger Aufruf zur Gewalt, eine Anleitung für Krieg und Unterdrückung», schrieb er in der Titelgeschichte. Gegenüber 20minuten.ch sagte er später: «Satire darf nicht vor Islamisten kuschen.»

Gestern nun war er bei Satiresendung «Giacobbo/Müller» auf SRF zu Gast – damit er sich «entschuldige». Den Gefallen tat er den beiden und goss weiteres Öl ins Feuer. «Lest nicht, was ich in der ‹Weltwoche› geschrieben habe», las er von einem Blatt Papier ab: «Ich wurde von christlichen Fundamentalisten gefangen. Sie zwangen mich, den kritischen Artikel zu schreiben.» Thiel weiter: «Die Wahrheit ist, dass Mohammed ein sehr tierliebender Mensch ist. Er war ein grosser Anhänger der Rede- und Religionsfreiheit. Auch hat er so schöne Dinge wie das Schaukelpferd erfunden.»

Nach der ironischen Entschuldigung schickte ihn Mike Müller als Strafe zum Vaterunser-Beten und auf eine Wallfahrt nach Mekka.

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