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«Club»-Kritik: Guru-Ärzte und Schmerz-Ignoranten

Die Versicherungen bezahlen für Schleudertrauma-Opfer Milliarden. Damit soll jetzt Schluss sein. «Schleudertrauma - alles nur Einbildung?», fragte der «Club» gestern.

Eine Diskussion ums Schleudertrauma kann schnell selber ins Schleudern kommen. Das zeigte sich im gestrigen «Club», wo die Frage diskutiert wurde, ob ein Schleudertrauma zu jahrelangen Folgeschäden führen kann, oder ob die Leiden der Betroffenen mit dem Unfall selber nichts mehr zu tun haben. Auf der einen Seite sassen mit Carolina Bono und Peter Neuwiler zwei Schleudertrauma-Patienten, flankiert von der Präsidentin des Schleudertraumaverbands, Evalotta Samuelsson. Auf der anderen Seite die Partei der Versicherer, vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Steinegger und Erwin Murer, Professor für Sozialversicherungsrecht, die von «Schleudertrauma-Kultur» sprachen. Schon von Anfang an war abzulesen, dass es nicht zu einer Verständigung zwischen den Parteien kommen würde, zu blasiert selbstgerecht waren die Mienen der Versicherer, zu sehr von Frustration und unterdrückter Wut gezeichnet die der Betroffenen.

Chaos im Kopf

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