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«Dann begann ich an Habermas zu zweifeln»

Der grosse Sprung des Stephan Klapproth: Ab Sonntag moderiert der frühere «10 vor 10»-Moderator «Sternstunde Philosophie». Er fühlt sich der Aufgabe gewachsen.

«Durch Demonstrationen erzwingen wir Aufmerksamkeit für unsere Argumente, die wir für die besseren halten»: Jürgen Habermas, hier an einer Pressekonferenz in Madrid. (22. Oktober 2003)
«Durch Demonstrationen erzwingen wir Aufmerksamkeit für unsere Argumente, die wir für die besseren halten»: Jürgen Habermas, hier an einer Pressekonferenz in Madrid. (22. Oktober 2003)
Keystone
«Es gibt nur drei Grundtriebfedern menschlicher Handlungen: Egoismus, der das eigene Wohl will, ... Bosheit, die das fremde Wehe will ... und die Kraft, welche das fremde Wohl will, und diese Kraft ist das Mitleid.»: Arthur Schopenhauer (1788–1860).
«Es gibt nur drei Grundtriebfedern menschlicher Handlungen: Egoismus, der das eigene Wohl will, ... Bosheit, die das fremde Wehe will ... und die Kraft, welche das fremde Wohl will, und diese Kraft ist das Mitleid.»: Arthur Schopenhauer (1788–1860).
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«Es gibt kein richtiges Leben im falschen»: Theodor W. Adorno (1903–1969).
«Es gibt kein richtiges Leben im falschen»: Theodor W. Adorno (1903–1969).
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Ein Gedankenspiel: Ein Terrorist kidnappt ein Flugzeug der Swiss, 200 Passagiere sitzen darin. Der Terrorist fliegt direkt auf das Letzigrundstadion zu, wo gerade Gölä vor 40'000 Zuschauern auftritt. Sollen die aufgestiegenen F/A 18 das Flugzeug abschiessen? Ja, auch wenns ein menschlich unzumutbares Dilemma wäre. Von der Ratio her gilt hier der utilitaristische Leitspruch des grösstmöglichen Glücks der grösstmöglichen Zahl. Wobei die Entscheidung emotional schwieriger wird, je mehr man über die Menschen im Flugzeug weiss.

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