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«Das ist ein Spiel, bleib im Slip!»

Im TV-Länderwettstreit «Spiel für dein Land» auf SRF, ARD und ORF gab es am Samstagabend Streit. Mit dabei auch Marco Rima.

Die Berlinerin Andrea Kiewel, bekannt als gut gelaunte Fernsehmoderatorin: In der Sendung «Spiel für dein Land» verflog ihre gute Spiellaune.
Die Berlinerin Andrea Kiewel, bekannt als gut gelaunte Fernsehmoderatorin: In der Sendung «Spiel für dein Land» verflog ihre gute Spiellaune.
Hermann J. Knippertz, Keystone
Offenbar war Kiewel der Meinung, dass der Österreicher Robert Kratky das TV-Quiz zu ernst nimmt.
Offenbar war Kiewel der Meinung, dass der Österreicher Robert Kratky das TV-Quiz zu ernst nimmt.
Bild: Screenshot SRF
Auch der Schweizer Komiker Marco Rima leistete sich einen verbalen Ausrutscher: Er hatte das Stadtbild von Davos erheblich kritisiert (zum Kotzen).
Auch der Schweizer Komiker Marco Rima leistete sich einen verbalen Ausrutscher: Er hatte das Stadtbild von Davos erheblich kritisiert (zum Kotzen).
Bild: Screenshot SRF
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Eigentlich hätte die fünfte Ausgabe der länderübergreifenden Samstagabendkiste «Spiel für dein Land» eine nette Abendunterhaltung sein sollen: Doch die Zuschauer wurden Zeugen eines verbalen Angriffes: Zuerst wetterte der Schweizer Komiker Marco Rima gegen das Stadtbild eines beliebten Luftkur- und Wintersportortes im Kanton Graubünden («Davos ist zum Kotzen») und gegen Ende der dreistündigen Länderquizshow nahm sich die deutsche TV-Moderatorin Andrea Kiewel (ZDF-Fernsehgarten) den österreichischen Radiomann Robert Kratky (Ö3-Wecker) zur Brust.

«Das ist ein Spiel, bleib mal im Slip; setz dich hin und entspann dich!» Offenbar war Kiewel der Meinung, dass der Österreicher – notabene in der finalen Runde, in der Teams mit der richtigen Antwort die gesetzten Punkte den gegnerischen Teams abziehen können – das Spiel zu ernst nehme.

Und Kiewel fährt fort: «Soll ich dir was sagen? Wenn man dein angespanntes Gesicht sieht … das ist der Grund, warum du beim Radio bist und nicht beim Fernsehen», herrschte die blonde Berlinerin Kratky an. Kratky, der die Finalrunde zusammen mit der Köchin Sarah Wiener und der Schauspielerin Kristina Sprenger bestritt und ein weiteres Mal – aus spieltaktischen Gründen – Deutschland Punkte abgezogen hatte, konterte, Kiewel solle nicht so angespannt schauen, sonst würde sie auch beim Radio landen – «da, wo du seit vielen Jahren erfolglos bist, tut mir leid», giftelte Kiewel zurück. Sie habe schon in vielen Shows mitgespielt, «aber das hab ich noch nie erlebt. So eine unsympathische Art von Männern gegenüber Frauen.»

Moderator Jörg Pilawa vermochte den schwelenden Konflikt nicht zu unterbinden, Deutschland verabschiedete sich vorzeitig aus dem Quiz. Am Ende musste sich auch Marco Rima, der sich zwischenzeitlich gefühlte hundert Mal für sein Davos-Bashing entschuldigt hatte, Team Austria geschlagen geben.

Doch für Andrea Kiewel war das Spiel noch nicht gelaufen. Noch am Samstagabend konnte sie sich via Twitter einen weiteren Seitenhieb Richtung Kratky nicht verkneifen:

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