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Der Transvestit darf nicht böse sein

Im Zentrum des gestrigen «Tatorts» stand ein alter Mann in Frauenkleidern. Leider übernahm am Ende doch noch die Political Correctness das Diktat.

Edgar Selge sorgte als Transvestit Trudy Hütten für das Highlight der Folge.
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Zum 50. Mal ermittelte Klaus Behrendt alias Max Ballauf gemeinsam mit...
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Als Mörderin erwies sich dann aber keine der Hauptverdächtigen, sondern die unscheinbare Gerda, die Ex-Frau von Trudy Hütten.
Als Mörderin erwies sich dann aber keine der Hauptverdächtigen, sondern die unscheinbare Gerda, die Ex-Frau von Trudy Hütten.
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«Unsere kleine Familie», nannte sie Kommissar Schenk einmal scherzhaft, jene vierköpfige, untereinander kompliziert verbandelte Gruppe der Tatverdächtigen – der weichliche Frank, seine abgewrackte Freundin Sophie, der schleimige Zocker Stamm und Trudy Hütten, der Transvestit. Letztere war die Hauptdarstellerin des gestrigen Kölner «Tatorts» «Altes Eisen». Edgar Selge, gelegentlicher Mime am Wiener Burgtheater, interpretierte die Figur mit einer Finesse, wie sie in deutschsprachigen TV-Filmen nur selten zu bewundern ist.

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