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Die falsche Fiona

Verschwundene Kinder, pädophile Hippies: Der neue «Tatort» war ein abgründiges Stück Krimi.

Keine After-Work-Sprüche an der Bar, keine Witzchen an der Kaffeemaschine: Die Bremer Kommissare Lürsen und Stedefreund waren in «Die Wiederkehr» schwer am Schuften – und wechselten nur wenige Worte. Sie standen auch nicht im Zentrum.

Im Drama ohne Stunts und Mörderjagd ging es um die Familie Althoff. Die hatte zwar ein schönes Backsteinhaus mit Garten, aber dahinter sah es düster aus: der Vater tot, Teenagersohn Jan mit Essstörungen und die adoptierte und fast erwachsene Tochter Kathrin in der Mutterrolle. Den grössten Kummer aber bereitete die jüngste Tochter Fiona. Sie war vor zehn Jahren verschwunden, als sie sieben Jahre alt war. Damals hatten Lürsen und Stedefreund erfolglos nach ihr gesucht. Der Vater, der als tatverdächtig galt, beging Selbstmord.

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