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«Wir haben einen Systemfehler»

Ungleichgewicht: Circa 90 Prozent der Wikipedia-Beiträge stammen von Männern. (24. November 2013)
Weiteres Engagement: «Helvetia ruft» will mehr nationale Politikerinnen. Mitte links Altbundesrätin Elisabeth Kopp.
Gilt für viele als Beispiel für Pinkwashing: Die Statue «Fearless Girl» in New York, in Auftrag gegeben vom Vermögensverwalter State Street Global Advisors. Daneben der Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio. (27. März 2017)
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Warum braucht es «Frauen für Wikipedia»?

Männer dominierten die Geschichte. Logisch, dass es mehr Männer-Einträge auf Wikipedia gibt.

Welche Wikipedia-Einträge stammen von Ihnen? Welches wird Ihr nächster sein?

Ihren eigenen Eintrag haben Sie aber nicht selber geschrieben, oder?

Sie kennen die hiesigen Wirtschaftsbosse, moderierten jüngst am WEF. Ist da die Dringlichkeit, Frauen gleichberechtigt zu behandeln – also nicht zuletzt gleichberechtigt zu bezahlen –, angekommen?

Gewisse US-Banker überlegen sich gegenteilige Massnahmen. Sie sehen Frauen wegen #MeToo als Prozessrisiko.

Zurück in die Schweiz: Warum gibt es so wenige Frauen in der Wirtschaftselite?

Sie sind für Quoten.

Die Quote ist ein planwirtschaftliches Instrument.

Sind Sie auch für eine Quote für Transmenschen?

Sie betonen, Medien würden unsere Geschlechtervorstellungen prägen. Könnte Ihr Arbeitgeber, das Schweizer Fernsehen, mehr tun?

Sie engagieren sich auch für «Helvetia ruft», ein überparteiliches Projekt, das mehr Frauen nach Bundesbern bringen will. Per Crowdfunding wollen Sie 50'000 Franken sammeln. Was passiert mit dem Geld?

Nützt es den Frauen nicht mehr, wenn ein Mann gewählt wird, der sich für gleiche Löhne, Krippen usw. einsetzt, als eine Frau, die konsequent wirtschaftsliberal argumentiert und für die eine Familie reine Privatsache ist?

Können Sie sich selber ein Engagement in einer Partei vorstellen?