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Die Langeweile der Männer

Jetzt geht sie zu Ende: «Breaking Bad», für viele die beste TV-Serie der Welt. Für andere aber ein Fernseh-Erlebnis, das sich so zäh anfühlt wie aufgeweichter Teer.

Zwei Männer machen Drogen: Bryan Cranston als Walter White (links) und Aaron Paul als sein Partner Jesse Pinkman in «Breaking Bad».
Zwei Männer machen Drogen: Bryan Cranston als Walter White (links) und Aaron Paul als sein Partner Jesse Pinkman in «Breaking Bad».
Frank Ockenfels, Keystone
Das dreckige Geld der Whites: Skyler (Anna Gunn) und Gatte Walter mit ihrem Notvorrat.
Das dreckige Geld der Whites: Skyler (Anna Gunn) und Gatte Walter mit ihrem Notvorrat.
Lewis Jacobs, Keystone
Immer Ärger mit der Familie: Ausgerechnet Walters Schwager Hank Schrader (Dean Norris, links) ist Drogenpolizist.
Immer Ärger mit der Familie: Ausgerechnet Walters Schwager Hank Schrader (Dean Norris, links) ist Drogenpolizist.
Frank Ockenfels, Keystone
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Rihanna twitterte vor wenigen Stunden ein Bild von sich mit aufgerissenen Augen und zum Kuss gespitzten Mund. Es signalisiert so was wie aufgeschreckte Euphorie. Oder erwartungsvolle Vorfreude. Sie schrieb dazu: «Das ist mein ‹Breaking Bad läuft heute Abend und ich hab immer noch drei Episoden vor mir, bevor ichs schauen kann›-Gesicht.» Noch ärger als je zuvor ist Amerika derzeit im «Breaking Bad»-Fieber, die Serie ist Sonntagabend in die zweite Hälfte der fünften und letzten Staffel eingebogen, sie neigt sich also dem Ende zu, und das ist gut so. Die Serie, die von so vielen als «die beste der Welt» apostrophiert wurde. «Guckbefehl» verordnete «Stern online» heute morgen, «Warum wir die Kultserie lieben», fragte sich «Spiegel online» vor drei Tagen. Und die Amerikaner spinnen sowieso. Aber wieso eigentlich?

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