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Die Philosophie ermittelt im «Tatort»

Im sonntäglichen Krimi werden in der Regel Verbrecher gejagt. Ein neues Buch nähert sich der TV-Serie mit den Mitteln der Philosophie. Aber: Geht das überhaupt?

Gerade weil der «Tatort» eine solche Strahlkraft besitzt, braucht es immer wieder kritische Analysen: Motiv aus dem Vorspann.
Gerade weil der «Tatort» eine solche Strahlkraft besitzt, braucht es immer wieder kritische Analysen: Motiv aus dem Vorspann.
ARD

Der «Tatort» ist Kult. Die TV-Krimiserie gehört für viele zum Sonntagabend wie früher der Kirchenbesuch zum Sonntagmorgen. Der «Tatort» ist auch ein kollektives Ritual: Denn er wird nicht mehr nur privat geschaut, sondern etwa auch in Bars, und das auch hierzulande – nicht erst, seit die Schweiz mit einem eigenen Ermittlerteam seit 2011 wieder dabei ist. Und der «Tatort» ist vielseitig: Mit derzeit 22 Ermittlerteams zeigt die seit 1970 bestehende Reihe von ARD, ORF und SRF innerhalb des Krimi-Genres eine Bandbreite an Formaten: Es gibt lustige, langsame, schnelle, spannende, actiongeladene, brutale, psychologische, ironische, emotionale und ­liebliche Folgen. Aber ist der «Tatort» auch Philosophie? Kann man sich mit ihm philosophisch auseinandersetzen?

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