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Geissenpeter, nicht Ziegenpeter!

Synchronisieren? Untertiteln? Mit Helvetismen einfärben? Die Schweizer Dialektproblematik mit der deutschen Krimiserie «Tatort».

Philippe Zweifel

«Geissenpeter, nicht Ziegenpeter» ermahnte die deutsche Ermittlerin ihren Assistenten, als dieser sich über einen Schweizer lustig machte. Die Szene vom letzten «Tatort» war ein gelungenes Beispiel für die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Polizisten in der so genannten «Bodensee-Trilogie», die am Sonntag zu Ende ging. Weniger gelungen war der abenteuerliche Sprachmix der Koproduktion zwischen SF und SWR. «Dieser perfekte Switch zwischen Dialektfilm und perfektem Hochdeutsch ging irgendwie nicht. Habe nach zehn Minuten zur ARD gewechselt», schrieb ein Leser im «Tatort»-Forum auf Redaktion Tamedia.

So wie ihm gings auch anderen Zuschauern. Wobei sich viele auch an der Synchronisation der Schweizerdeutschen Passagen stiessen: «Man kam sich vor wie in einem eilig übersetzten Werbespot (‹fühlt sich din Darm au eso träg a?›).»

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