Heute Abend auf SVP1

Glosse: Wie sähe der Service public aus, wenn die grossen Parteien das TV-Programm gestalten dürften?

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Nach dem knappen RTVG-Abstimmungsresultat ist die Debatte, was zum Service public gehört und was nicht, erst richtig entbrannt. Politiker von links und rechts melden sich zu Wort. Natürlich herrscht keine Einigkeit, die Parteien haben andere Vorstellung von den Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und versuchen, dem Sender ihre politische Agenda aufzudrängen.

Es lässt sich immerhin folgendes Schema erkennen: Vertreter von der sozialdemokratischen Partei hätten gerne möglichst viel Bildung und Kultur. Die SVP will keine Koch-, Quiz- und Talentshows und auch eingekaufte Filme und Serien sind ihr zuwider. Die FDP wiederum will sparen und die CVP ein «duales Rundfunksystem mit einer starken SRG, welche den Hauptteil des Service public erbringt».

Doch was heisst das genau? Wie sehen die Parteifernsehprogramme im Detail aus Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat die Positionen der einzelnen Parteien aufgeschlüsselt und vier imaginäre Sender lanciert, deren Programm ganz auf die ideologische Ausrichtung der politischen Akteure zugeschnitten ist. Von der fünfstündigen Live-Übertragung des Buure-Zmorge auf SVP-TV hin zu «Primarunterricht auf Papua-Neuguinea», zu sehen im Bildungsfernsehen auf SP-TV. Ein Schelm, wer nun denkt: Zum Glück gibts Netflix.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 18.06.2015, 09:57 Uhr)

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