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«Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen Spass»

2400 Stunden lang war er auf Prosieben zu sehen, nun hat sich Stefan Raab im Fernsehen verabschiedet. Bei seiner letzten Sendung war dabei einiges ungewohnt.

Es gab Spekulationen über ein Zerwürfnis mit Prosieben: TV-Entertainer Stefan Raab hört auf Ende Jahr auf. (12. September 2012)
Es gab Spekulationen über ein Zerwürfnis mit Prosieben: TV-Entertainer Stefan Raab hört auf Ende Jahr auf. (12. September 2012)
Marcus Brandt, Keystone
Gewann alle wichtigen Fernsehpreise: Raab erhält den Deutschen Fernsehpreis. (3. Oktober 2011)
Gewann alle wichtigen Fernsehpreise: Raab erhält den Deutschen Fernsehpreis. (3. Oktober 2011)
Oliver Berg, Keystone
Liess sich vor TV-Kameras auch mal verprügeln: Box-Champion Regina Halmich und Raab. (30. März 2007)
Liess sich vor TV-Kameras auch mal verprügeln: Box-Champion Regina Halmich und Raab. (30. März 2007)
Hermann. J. Knippertz, Keystone
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Erst vor ein paar Tagen moderierte Raab seine letzte «TV total»-Sendung, er lief da unter Tränen an der Seite seines Sidekicks Elton die Treppe hinab. Gestern folgte der zweite und endgültige Abschied: Stefan Raabs TV-Karriere ist Geschichte. Der 49-jährige Entertainer verabschiedete sich exakt um 1.56 Uhr am frühen Sonntagmorgen auf ProSieben von seinem Publikum – singend mit Whitney Houstons Hit «One Moment in Time» und einer Rock'n'Roll-Einlage.

«Machen Sie's gut, vielen Dank», sagte er anschliessend und fügte an: «Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen Spass.» Dann winkte er und ging unter Konfettiregen von der Bühne.

Duell gegen 15 Kandidaten

Zuvor hatte Raab 5 Stunden und 41 Minuten für die 55. und letzte Ausgabe seines Showspektakels «Schlag den Raab» gebraucht. Den Jackpot von 1,5 Millionen Euro teilten sich mehrere Mitspieler – Raab trat in den 15 vorgesehenen Spielen nicht wie sonst gegen einen, sondern gegen 15 Kandidaten an. Immerhin gelang es dem 24-jährigen Kandidaten Hendrik, davon eine Million Euro mit nach Hause zu nehmen.

Raab hatte im Juni angekündigt, seine Fernsehkarriere zum Jahresende zu beenden. Über die Gründe machte er bislang keine Angaben. 16 Jahre war der gebürtige Kölner für ProSieben im Einsatz. Fast 2400 Stunden stand Raab für den Münchner Privatsender vor der Kamera.

Einen persönlichen Abschied von unserem TV-Kritiker finden Sie hier.

Raabs grösste TV-Momente haben wir hier gesammelt.

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