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Kampf der Eintönigkeit

Der «Kampf der Chöre» dümpelt Woche für Woche vor sich hin. Dass mit Noëmi und Gustav ausgerechnet Truppen im Finale stehen, die sich um den Mainstream foutieren, kann auch als Protest des Publikums interpretiert werden.

Nur das Pfeifen war von den Scorpions. Danach folgte eine Country-Version mit Banjo und Showtanz. In der SF-Show «Kampf der Chöre» spielt Musiker Gustav mit seinem Chor Songs, die ihm nicht gefallen, wie er selber sagt. Und arrangiert sie um, bis er sie liebt – oder sich zumindest darüber amüsieren kann. Gestern war es die von den Radios zu Tode gespielte Scorpions-Hymne «Wind of Change», letzte Woche der DJ-Bobo-Titel «Somebody Dance With Me», vorgetragen im kommunistischen Kämpfer-Outfit.

Das findet das Publikum so gut, dass Gustavs Konkurrenz in Verlegenheit gerät. «Schiisst mi grad ah…», kann der Schwyzer Padi Bernard seine Eifersucht nicht verstecken. «Wenn er nicht im Final ist, dann weiss ich nicht wer.»

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