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Lebendige Tote

Der Dokumentarfilm «Winna – Weg der Seelen» machte sich im Oberwallis auf die Suche nach Verstorbenen, die manchmal lebhafter sind, als einem lieb ist.

Über den Aletschgletscher sollen die armen Seelen angeblich gehen – allerdings nur nachts.
Über den Aletschgletscher sollen die armen Seelen angeblich gehen – allerdings nur nachts.
Winna – Weg der Seelen
Bei ihr poltert es manchmal mitten in der Nacht, und gelegentlich liegt jemand Unsichtbares neben ihr im Bett. Maria Salzmann, die früh Witwe geworden ist, könnte gut darauf verzichten.
Bei ihr poltert es manchmal mitten in der Nacht, und gelegentlich liegt jemand Unsichtbares neben ihr im Bett. Maria Salzmann, die früh Witwe geworden ist, könnte gut darauf verzichten.
Winna – Weg der Seelen
Winna – Weg der Seelen
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Manche Dinge sind nicht immer ganz einfach zu verstehen. Beim Dokumentarfilm «Winna – Weg der Seelen», der gestern im Schweizer Fernsehen lief, sind es gleich zwei davon: erstens der Inhalt. Es geht um Seelen von Verstorbenen, die mal still in Prozessionen über einen Friedhof, Berggrat oder Gletscher durch die Nacht wandeln oder sich bemerkbar zu machen versuchen, beispielsweise durch Klopfen, Gepolter oder Betätigung von Lichtschaltern.

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