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«Man müsste in Deutschland mehr Geduld mit dem Schweizerdeutsch haben»

Der Schweizer «Tatort»-Regisseur Florian Froschmayer über Tabu-Themen, die Schweizerdeutsch-Problematik und den besten Kommissar der Krimireihe.

Philippe Zweifel

Herr Froschmayer, welches ist Ihr Lieblingstatort? Das sind die Schimanski-Tatorte. Sie waren der Grund, weshalb ich selber «Tatort»-Folgen drehen wollte. Wobei der Reiz in der Figur des Horst Schimanski liegt – diese ist nicht nur gut angelegt, sondern hat auch Abgründe. Schimanski misslingt auch mal was, das Herz hat er aber immer auf dem rechten Fleck.

Was macht eine gute «Tatort»-Folge abgesehen vom Kommissar aus? Der «Tatort» ist ja so ziemlich das letzte Format im deutschen Fernsehen, das aktuell sein darf. Es sollte daher eine Geschichte sein, die menschliche Abgründe zeigt, die eine gesellschaftliche Relevanz aufweist. Für den Drehbuchautoren eröffnet das ein breites Spektrum, seien es Geschichten über überforderte Eltern, illegale Einwanderer oder Waffenhändler.

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