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Netflix gibt erste afrikanische Eigenproduktion in Auftrag

Ab 2019 kämpft Pearl Thusi als Spionin «Queen Sono» gegen Verbrechen in Südafrika. Netflix will in Zukunft mehr in lokalen Content aus Afrika investieren.

Die 30-jährige Südafrikanerin Pearl Thusi wird «Queen Sono» spielen. In der ABC-Serie «Quantico» ist sie bereits neben Superstar Priyanka Chopra aufgetreten. Bild: Instagram Pearl Thusi
Die 30-jährige Südafrikanerin Pearl Thusi wird «Queen Sono» spielen. In der ABC-Serie «Quantico» ist sie bereits neben Superstar Priyanka Chopra aufgetreten. Bild: Instagram Pearl Thusi

Der Streamingdienst Netflix hat seine erste afrikanische Eigenproduktion in Auftrag gegeben. Das berichtete das Newsportal IOL Entertainment gestern. Die Serie startet 2019 in 190 Ländern.

In der Hauptrolle wird die Südafrikanerin Pearl Thusi zu sehen sein. Sie spielt «Queen Sono», gleichzeitig Namensgeberin der Serie. Als Spionin wird sie gegen Verbrechen kämpfen, aber auch gegen ihre eigenen, persönlichen Krisen.

«Ich bin unglaublich aufgeregt, diese Neuigkeit mit euch zu teilen. Das wird die Branche für jeden Künstler dieses Kontinents verändern», sagte Thusi in einem emotionalen Twitter-Video und bedankte sich bei Netflix.

Hauptdarstellerin Pearl Thusi meldete sich über Twitter zu Wort – sie freut sich über ihre Rolle. Quelle: Twitter

Nicht nur die Hauptdarstellerin ist aufgeregt. Die Verantwortlichen für internationale Netflix-Eigenproduktionen in Europa und Afrika seien es ebenfalls, wie IOL Entertainment Kelly Luegenbiehl und Erik Barmack zitiert. Schliesslich soll «Queen Sono» in derselben Liga spielen wie andere starke Frauenfiguren, etwa Claire Underwood aus «House of Cards» und Jessica Jones.

Netflix will in Afrika Fuss fassen

«Queen Sono» stammt aus der Feder von Regisseur und Stand-up-Comedian Kagiso Lediga. Produzentin wird Tamsin Andersson sein. Die beiden kennen sich bereits. Andersson produzierte den südafrikanischen Netflix-Film «Catching Feelings», in dem Kagiso Lediga zusammen mit Thusi spielte.

Für Barmack ist sind «Catching Feelings» und «Queen Sono» erst der Anfang. Netflix wolle in Afrika und Südafrika Fuss fassen und plane, mehr in lokalen Content zu investieren.

Nicht zuletzt sei Afrika die Geburtsstätte einer der ältesten Storytelling-Traditionen der Welt, sagte Funa Maduka, Direktorin von Netflix’ eigenen Filmproduktionen, kürzlich zu «Variety». Man wolle sich als bester Weg etablieren, um dieses Talent und die Geschichten einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Und wenn es nach Thusi geht, kann das nicht schnell genug passieren: «Ich kann es kaum erwarten, dass jede junge Frau, jede Frau auf diesem Kontinent und eigentlich auf der ganzen Welt, Queen Sono trifft.»

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