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Russland, Niederlande und Österreich im ESC-Finale

Im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest setzte sich der als Favorit gehandelte Russe Sergy Lazarev durch. Die Schweiz greift am Donnerstag ins Geschehen ein.

Die ersten zehn Finalisten für den 61. Eurovision Song Contest stehen fest: Unter ihnen der russische Sänger Sergy Lazarev. (10. Mai 2016)
Die ersten zehn Finalisten für den 61. Eurovision Song Contest stehen fest: Unter ihnen der russische Sänger Sergy Lazarev. (10. Mai 2016)
EPA/Maja Suslin
Überzeugt mit ihrem Charme: Die Wienerin Zoe. (10. Mai 2016)
Überzeugt mit ihrem Charme: Die Wienerin Zoe. (10. Mai 2016)
Martin Meissner, Keystone
Die Sieger feiern ihren Einzug in den Final. (10. Mai 2016)
Die Sieger feiern ihren Einzug in den Final. (10. Mai 2016)
Jonatathan Nackstrand, AFP
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In Stockholm hat die heisse Phase des 61. Eurovision Song Contest (ESC) begonnen. Am Dienstagabend qualifizierten sich in einer zweistündigen Show in der Globe Arena im ersten Halbfinale zehn Länder für das Finale am kommenden Samstag. Unter den Gegnern der deutschen Starterin Jamie-Lee Kriewitz ist wie erwartet der als Favorit gehandelte russische Teilnehmer Sergy Lazarev sowie die stark auftretenden Künstler aus Österreich und den Niederlanden.

Für das Finale sind sechs Länder gesetzt. In den zwei Halbfinals qualifizieren sich jeweils zehn Länder für das Finale der 26 – das zweite Halbfinale findet am Donnerstag statt.

Der russische Beitrag gilt als Favorit. (Video: Youtube/Eurovision Song Contest)

Zu den erfolgreichen ersten Halbfinalisten zählen neben Russland, Österreich und den Niederlanden auch Aserbeidschan, Ungarn, Kroatien, Zypern und Malta. Ausserdem qualifizierte sich für Armenien die aus Hamburg stammende Sängerin Iveta Mukuchyan, und Tschechien schaffte zum ersten Mal den Einzug in ein ESC-Finale. Ausgeschieden sind dagegen Finnland, Griechenland, Moldau, San Marino, Estland, Montenegro, Island und Bosnien-Herzegowina.

Russe erinnert an Schwede

Das erste Halbfinale brachte den besonderen Mix aus Show-Einlagen, spektakulären Bühnenshows und Gesang, der die Popularität des ESC in den vergangenen Jahren noch weiter gesteigert hat. Der Auftritt des in den Wettbüros derzeit vorne liegenden russischen Starters Sergy Lazarev erinnerte dabei stark an Vorjahres-Sieger Mans Zelmerlöw. Lazarev legte den Schwerpunkt seiner Show auf einer opulenten Video-Inszenierung, in die er sich mit seinen Bewegungen passend einfügte.

Douwe Bob singt für die Niederlande im ESC-Final. (Video: Youtube/Eurovision Song Contest)

Ganz anders dagegen der für die Niederlande auftretende Sänger Douwe Bob, der vor allem auf seinen Charme setzte und mit dem Publikum spielte. Mit seinem vom Country-Stil angehauchten Lied «Slow Down» brachte der junge Niederländer sein Heimatland ins Finale – im vergangenen Jahr waren die Niederlande noch im Halbfinale ausgeschieden. Auch die Österreicherin Zoe überzeugte vor allem mit ihrem Charme. Ausserdem singt die Wienerin das einzige rein französischsprachige Lied im diesjährigen Wettbewerb.

Die Österreicherin Zoe überzeugt mit ihrem Charme. (Video: Youtube/Eurovision Song Contest)

Das zweite Halbfinale geht am Donnerstag über die Bühne. Dabei versucht auch die Schweizer Teilnehmerin, Rykka, ihr Glück.

Der Eurovision Song Contest ist der weltweit am meisten beachtete Musikwettbewerb. Für das Finale am Samstag werden 200 Millionen Fernsehzuschauer erwartet, auch die USA übertragen die Show zum ersten Mal live. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs heisst «Come together».

AFP/sda/chk

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