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«Scheiss Schwan, elender!»

«Alles was misslingt, wird später eine gute Geschichte.»: Dominic Deville. (Bild: Samuel Schalch)

Was haben Sie gegen Schwäne?

«Scheiss-Schwan, elender!», schreiben Sie in Ihrem Buch. Er dient als Motiv für Ihre Niederlagen. Auslöser war eine Bastelstunde in der ersten Klasse.

. . . was schiefging.

Sie kokettieren im Buch mit Ihrem Scheitern: Wir erfahren, wie Kindergärtler entlaufen, wie Sie als Samichlaus ins Aquarium fallen, sich auf der Bühne mit der Kettensäge ins Bein schneiden – und Ihre Punkband heisst «The Failed Teachers».

Und Ihre Niederlagen zu guten Geschichten machen.

Aus der Lektüre nehmen wir mit: Im Kindergarten herrscht Anarchie. Ihr Buch ist ein Plädoyer für mehr Chaos im Leben.

Dass Sie Kindergärtner wurden, war auch nicht geplant, sondern einem weiteren Misserfolg geschuldet: Sie flogen durchs Lehrersemi.

Zudem ist der Job bestes Training: Wer Kinder zum Zuhören bringt, schafft das auch bei Erwachsenen.

Wie erkläre ich einem Fünfjährigen, dass er sich die Hände waschen soll?

Ihr bester Kindererziehungstipp?

Burger bei McDonald’s ist auch gut?

Im Kindergarten waren Sie als Punk mit Armeestiefeln und farbigen Haaren ein Paradiesvogel. Stimmts, dass Sie sich für die Abschlussarbeit anzünden liessen und als Teenie in einem Sarg schliefen?

Sie widmen das Buch Ihrem inneren Schweinehund. Also war das Schreiben ein Krampf?

Am Ende fragen Sie philosophisch: War ich ein guter Kindergärtner?

Inwiefern?

Also war der Kindergärtner nur eine Rolle, wie nun der Comedian?

. . . und jetzt der Typ, der eine Late-Night-Show hat. Ist das auch nur eine Rolle, bis etwas Neues kommt?

Dafür, dass das nur eine momentane Rolle ist, sind Sie ziemlich erfolgreich. Jeder will eine TV-Show mit dem eigenen Namen haben.