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Schöner als Clooney, härter als Bond

Jon Hamm ist Hollywoods Mann der Stunde. Seine Rolle als Don Draper in der TV-Serie «Mad Men» lässt weibliche und männliche Zuschauer gleichermassen schmachtend zurück.

Wenn Don Draper zur Arbeit kommt, legt er wie weiland James Bond zuerst Hut und Mantel ab, zündet sich eine Zigarette an, flirtet ein bisschen mit der Sekretärin und trinkt dann mit seinem Boss einen Scotch. Der Mann ist lässig und charismatisch, aber auch skrupellos und egomanisch. Trotz der Ehe mit seiner attraktiven Frau und den zwei gemeinsamen Kindern schreckt der Werbeprofi vor amourösen Entgleisungen nicht zurück. Neben seinen zahlreichen Affären umgibt ihn auch eine dunkle Vergangenheit.

Don Draper ist der Protagonist der Fernsehserie «Mad Men», die den Alltag einer Werbefirma in den 60er-Jahren zeigt. Jene Serie, über die Journalisten und Zuschauer nicht aufhören können zu schwärmen. Die Serie, die im deutschsprachigen Fernsehen nicht zu sehen ist – aber trotzdem jeder gesehen hat. Das liegt zu einem grossen Teil an der Figur des Don Draper, die weibliche und männliche Zuschauer gleichermassen fasziniert. In Amerika gilt Draper laut einer Umfrage gar als einflussreicher als Barack Obama.

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