Zum Hauptinhalt springen

Schweizer «Tatort» mit Rekordtief

Wenn Stefan Gubser ermittelt, schalten die deutschen «Tatort»-Fans weg. Am vergangenen Wochenende wurde in dieser Hinsicht beinahe ein langjähriger Rekord gebrochen.

Der jüngste «Tatort» aus der Schweiz hat beinahe einen Rekord gebrochen: Gerade mal 6,12 Millionen Zuschauer verfolgten die Ermittlungen von Stefan Gubser im Milieu der nigerianischen Drogendealer. Damit erreichte der jüngste «Tatort» aus Luzern einen der schwächsten Werte in der Geschichte der Serie: Rund 10 Millionen Zuschauer verfolgen in der Regel in Deutschland die Sonntagabend-Krimis. Diesmal waren nur zwei Drittel der «Tatort»-Fans mit dabei. Schwächer als der Schweizer «Tatort» war bisher nur eine vom ORF produzierte Folge vom Juli 2010, die 5,93 Millionen Zuschauer fand.

Was sind die Gründe? Waren die Augen der «Tatort»-Fans am vergangenen Sonntag auf den Polit-Krimi in Griechenland gerichtet? War man angesichts der sommerlichen Hitze noch in der Badi? Oder schalteten die deutschen Zuschauer inzwischen gewohnheitsmässig weg, weil sie Gubsers «Kommissar Kantenlos» nichts abgewinnen können? Darüber kann man nur spekulieren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.