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Sie schoss den Schweizer «Tatort» ab

Wer ist die neue Kulturchefin des Schweizer Radios und Fernsehens, die den Schweizer «Tatort» als zu schlecht empfand und deshalb zurückwies? Nathalie Wappler im Porträt.

Thomas Widmer
Ist «iDg»: Nathalie Wappler, die neue Kulturchefin des Schweizer Radios und Fernsehens.
Ist «iDg»: Nathalie Wappler, die neue Kulturchefin des Schweizer Radios und Fernsehens.
SF

Die Abkürzung klingt ungewohnt: SRF. Seit Anfang Jahr erst gibt es die Unternehmenseinheit «Schweizer Radio und Fernsehen». Gebührenfinanziertes Radio und TV zusammenführen, das war die Idee. Freilich ist sie wolkig – umso interessierter blickt man auf die Menschen, die sie personifizieren.

Nathalie Wappler (42) etwa. Seit kurzem leitet die Ostschweizerin die SRF-Abteilung Kultur mit rund 260 Mitarbeitern – und nun ist sie erstmals in die Schlagzeilen geraten. Am Sonntag wurde bekannt, dass sie mit der Schweizer «Tatort»-Eigenproduktion «Wunschdenken» unzufrieden sei: zu viele Klischees, holprige Story, schlechte Hauptdarstellerin, so Wapplers Fazit.

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