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So schafft man sich Feinde

Lara Stoll, die beste Schweizer Slam-Poetin, provoziert mit ihrer neuen Serie «Bild mit Ton».

Eine Horde aufsässiger «Hurensöhne», die die Gegend unsicher macht, ein Innenarchitekt namens «Nigger», der stolz auf seinen Namen ist, die Blondine Stefanie, die auf einem LSD-Trip Penis-Halluzinationen erleidet: Die erste Folge der neuen Staffel «Bild mit Ton» von Slam-Poetin Lara Stoll ist eine total durchgedrehte, explizite Ladung Satire. Sie feiert am Montag auf dem Digitalsender Schweizer Sportszene-Fernsehen und auf bildmitton.tv Premiere. «Wir nennen es postmoderne Comedy. Aber eigentlich ist das Format unbeschreiblich», sagt Stoll, die nicht abstreitet, von Loriot, Monty Python und der Serie South Park inspiriert zu sein.

Die 27-Jährige hat das vergangene Jahr hauptsächlich in einer Wohnung im Zürcher Kreis 4 verbracht, wo sie mit ihren Freunden Cyrill Oberholzer, Dominik Wolfinger, Pia Meier und Benoit Barraud Tag und Nacht geschnitten, vertont und Drehbücher geschrieben hat. Das Team formierte sich teilweise an der Zürcher Hochschule der Künste. Dort absolviert Stoll, die bekannteste Slam-Poetin der Schweiz, den Studiengang Film und hat damit ihr kreatives Portfolio erweitert. «Ein Schulprojekt ist ‹Bild mit Ton› aber nicht. Es ist ein Hobby, ein 150-Prozent-Job, mein Leben.»

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