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SRF plant Bankenserie

Neben dem «Bestatter» soll es ab 2017 auch «Private Banking» geben – eine Dramaserie von «Herbstzeitlosen»-Regisseurin Bettina Oberli.

Bettina Oberli (42) drehte «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd», «Lovely Louise» – und arbeitet an der SRF-Serie «Private Banking».
Bettina Oberli (42) drehte «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd», «Lovely Louise» – und arbeitet an der SRF-Serie «Private Banking».
Keystone

Plötzlich ist sie Chefin einer Bank. Nach dem Unfall ihres Vaters steht die vierzigjährige Valerie an der Spitze des Privatinstituts und will sauber bleiben im Geschäft mit dem schmutzigen Geld. Aber die Realität holt sie bald ein… Das ist die Grundidee von «Private Banking», einer TV-Serie von Bettina Oberli und der Produktionsfirma Hugofilm. Eigentlich sollte sie bereits ab 2016 im Schweizer Fernsehen (SRF) ausgestrahlt werden. «Noch ist nichts entschieden», sagt Urs Fitze, Bereichsleiter Fiktion in der SRF-Kulturabteilung. Aber: «Ich bin zuversichtlich, dass wir ab dem Jahr 2017 zwei Serien im Programm haben werden.» Die zweite hauseigene Produktion neben dem erfolgreichen «Bestatter» soll ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema aufgreifen und die moderne Schweiz repräsentieren: «Wir drehen bestimmt keinen ‹Bergdoktor›», sagt Fitze. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden deshalb vor einem Jahr drei Projekte zur Weiterentwicklung ausgewählt. Ursprünglich wollte das Schweizer Fernsehen im vergangenen Januar entscheiden, welches davon realisiert wird. Der zuständige Ausschuss um Fernsehdirektor Ruedi Matter hat aber noch keiner der drei Serien definitiv grünes Licht gegeben. Sondern beschlossen, auch am Siegerprojekt «Private Banking» bis zum Sommer weiterarbeiten zu lassen. Die Verschiebung um ein Jahr kommt dem Fernsehen aus einem anderen Grund nicht ungelegen. 2016 steht nämlich ein weiteres Grossprojekt an: Zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels sind zwei Fernsehfilme geplant, die Ende 2016 zum Fahrplanwechsel ausgestrahlt werden sollen – «am liebsten an einem Samstag- und Sonntagabend hintereinander», sagt Fitze.

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