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Tief im Trash

Die «Tatort»-Folge «Alle meine Jungs» aus Bremen wartete mit viel Pop und zwei ungeschickten Ermittlern auf – und einem starken Roeland Wiesnekker als mafiöser Bewährungshelfer.

Nein, das ist nicht «Der Pate»: Das ist Roeland Wiesnekker als Bewährungshelfer in seinem Büro im Chinarestaurant.
Nein, das ist nicht «Der Pate»: Das ist Roeland Wiesnekker als Bewährungshelfer in seinem Büro im Chinarestaurant.
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Da wurde einer erstochen, und niemanden interessierts: Die Kommissare Lürsen und Stedefreund bei ihren Ermittlungen im Müllunternehmen.
Da wurde einer erstochen, und niemanden interessierts: Die Kommissare Lürsen und Stedefreund bei ihren Ermittlungen im Müllunternehmen.
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Er will Zeugenschutz: Der Clan-Abtrünnige Sascha mit seiner Schwester.
Er will Zeugenschutz: Der Clan-Abtrünnige Sascha mit seiner Schwester.
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Bewährungshelfer Uwe Frank (Roeland Wiesnekker) ist «nicht so der Bürotyp», deshalb betreibt er seine Geschäfte in einem abgeranzten chinesischen Restaurant, wo die Krustentiere im Aquarium schwadern und «Daddy Cool» von Boney M. aus den Boxen säuselt. Das passt, wird Frank doch von allen Papa genannt, und seine Klienten sind seine «Jungs», womit der Titel dieser «Tatort»-Folge aus Bremen auch geklärt wäre. Seine Ex-Knackis also bringt dieser Papa alle beim gleichen Müllunternehmen unter und versorgt sie in Reihenhäuschen in der gleichen Strasse, wo sie abends gemeinsam grillieren und den fleischgewordenen Gewerkschaftertraum zelebrieren. Als nun aber einer dieser Jungs erstochen in seinem Mülltransporter gefunden wird, interessiert das niemanden im Müll-Clan, und auch ohne den Scharfsinn der Kommissare Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) wäre man draufgekommen: Da stimmt etwas nicht.

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