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TV-Kritik: Die herbeigeredete Armut

Das Schweizer Fernsehen porträtierte gestern vier Familien, bei denen das Konto am Ende des Monats auf Null steht. Doch sind sie deshalb auch arm?

Drei Kinder von drei Vätern: Sandra, alleinerziehende Mutter.
Drei Kinder von drei Vätern: Sandra, alleinerziehende Mutter.
SF/Dok
Ablenkung vom Alltag bietet von Zeit zu Zeit ein Klatschheft.
Ablenkung vom Alltag bietet von Zeit zu Zeit ein Klatschheft.
SF/Dok
Filmemacher Pino Aschwanden bei der Arbeit.
Filmemacher Pino Aschwanden bei der Arbeit.
SF/Dok
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Jedes Jahr publiziert die Caritas die Schweizer Armutsstudie und liefert den Zeitungen beeindruckende Schlagzeilen. «400'000 Schweizern gehts dreckig», titelte zum Beispiel der« Tages-Anzeiger» im Dezember 2009. Doch was Armut ist, ist eine Frage der Definition. Legt man die Armutsgrenze beim Einkommen nur 200 Franken höher oder tiefer, verändert sich die Anzahl Arme beträchtlich. Dennoch entfaltet die von der Caritas künstlich festgelegte Zahl ihre Wirkung. Für den Filmemacher Pino Aschwanden war sie gar Anlass für den Dokumentarfilm «Leben zum halben Preis».

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