Zum Hauptinhalt springen

TV-Kritik: Fialas Verständnis für Putin

Zwar war die Faktenlage bekannt, aber der «Club» über Greenpeace entpuppte sich als dennoch spannend.

Eigentlich wollte man im «Club» über «unsichtbare» Frauen über 50 reden. Doch es kam die Aktualität dazwischen: nicht Lampedusa, sondern Greenpeace. Die Umweltorganisation hatte kürzlich während eines Championsleague-Spiels im Basler Fussballstadion ein Protestplakat gegen den russischen Ölkonzern Gazprom präsentiert. Fast zur gleichen Zeit wurde in Russland eine Greenpeace-Protestaktion gegen eine Ölplattform als Piraterie bezeichnet, den Teilnehmern drohen langjährige Gefängnisstrafen.

Die Gesprächsrunde konzentrierte sich auf die russische Aktion. Laut Moderatorin Karin Frei habe man einen Vertreter der russischen Botschaft eingeladen, aber die Russen blieben dem «Club» mit der Begründung fern, «die Einladung sei zu kurzfristig» erfolgt. Also spielte man eine Aufnahme von Putin ein: Greenpeace habe internationales Recht gebrochen und man habe nicht wissen können, ob es sich bei der Aktion nicht um einen Terrorangriff handle.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.