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TV-Kritik: Frau Blum und der Hamster

Der gestrige «Tatort» unter dem Titel «Das schwarze Haus» war über weite Strecken klischiert. Und dort, wo er originell sein wollte, haute er kräftig daneben.

Um 23.35 Uhr gab es den ersten Toten: Der Kunstmaler Martin Neumann stand im Dunkeln vor dem offenen Sicherungskasten seines Hauses und versuchte, wieder Licht zu machen. Er fand seine Erleuchtung im Himmel: Ein heftiger Stromschlag brachte ihn ums Leben. Jemand hatte mutwillig die Elektrizität auf eine Metallplatte geleitet, auf der Neumann stand. Es war also Mord.

«Frau Blum!», rief Kai Perlmann seine Chefin auf den Plan, die auf dem Bodensee unweit vom Ufer mit einem Ruderboot am Angeln war. Ein neckischer Einfall, der im Krimi zum gelungenen Running Gag wurde. Zusammen fuhren Blum und Perlmann ins nahe gelegene Dierenhofen, um im Mordfall zu ermitteln. Im idyllischen Örtchen, das vor allem von Kunstschaffenden bewohnt wurde, war der Aufruhr gross. Wer brachte Neumann auf derart perfide Art um?

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