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TV-Kritik: Hiebe, Spott und Ignoranz

Anlässlich des Falls Hingis diskutierte man im «Club» über weibliche Gewalt gegen Männer. Eine schwierige Suche nach Antworten.

Gabriela Braun
Tabuthema: Im «Club» diskutierte man gestern über weibliche Gewalt.
Tabuthema: Im «Club» diskutierte man gestern über weibliche Gewalt.
SRF
Franziska Greber, Psychotherapeutin und Co-Leiterin Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Kanton Zürich.
Franziska Greber, Psychotherapeutin und Co-Leiterin Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Kanton Zürich.
SRF
Corinne Greuter, Fachstellenleiterin Häusliche Gewalt Stadtpolizei Winterthur.
Corinne Greuter, Fachstellenleiterin Häusliche Gewalt Stadtpolizei Winterthur.
SRF
Oliver Hunziker, Präsident VEV Schweiz – Verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter.
Oliver Hunziker, Präsident VEV Schweiz – Verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter.
SRF
Andreas Cabalzar, Leiter Männerhaus Zeit-Haus in Erlenbach ZH.
Andreas Cabalzar, Leiter Männerhaus Zeit-Haus in Erlenbach ZH.
SRF
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Sie schlägt ihn, zerkratzt sein Gesicht, bedroht ihn immer wieder: Auch Männer sind Opfer von häuslicher Gewalt – mehr, als man annimmt. Ein Viertel der Betroffenen sind Männer, zeigt die Statistik. Über 2200-mal erstatteten sie deswegen im vergangenen Jahr Anzeige. Dennoch gilt das Thema noch immer als Tabu. Betroffene Männer und Frauen reden nur ungern darüber. Das Thema des gestrigen «Clubs» versprach also interessant zu werden – auch wenn der Anlass dafür ein schwacher war: die Prügelvorwürfe gegen Ex-Tennisstar Martina Hingis. Ob und wie viel an der Geschichte dran ist, weiss niemand wirklich. Das sei aber eigentlich auch egal, sagte Psychoanalytiker Jürg Acklin. «Wichtig ist, dass über das Thema geredet wird.»

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