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TV-Kritik: «Irgendwann blieben die Roma übrig»

Der gestrige «Club» versuchte, das «Feindbild Roma» jenseits von Bettelei und Strassenstrich zu ergründen. Viele Fragen blieben aber offen.

50'000 Roma leben gut integriert in der Schweiz – aber in den Schlagzeilen sind sie nur als Bettler, Kriminelle und Prostituierte. Doch wer sind überhaupt Roma? Was ist das Problem? Was ist Vorurteil, was ist Fakt? Moderatorin Karin Frei versuchte, das heikle Thema mit ihren Gästen zu ergründen.

Diese kannten das Problem aus eigener Erfahrung: der Berner Polizist, die Zürcher Sozialarbeiterin, die Entwicklungshelferin, der Volkskundler, der Roma-Aktivist – und der Rom selber, der sich «outete». Von den meisten Roma in der Schweiz weiss man nicht, dass sie zu dieser Volksgruppe gehören, und das ist den meisten auch recht so. Oft genug werden Rumänen oder Bulgaren als Roma angesehen, obwohl sie gar nicht dazugehören.

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