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TV-Kritik: Mehr als der Fall Carlos

Therapieren oder einsperren? Dies war nur eine von vielen Fragen in einem hochinteressanten «Club» zum Thema Opferhilfe.

Der «Club» begann mit einem Einspieler zum «Fall Carlos». Nochmals konnte der Zuschauer über die Betreuungskosten von 29'000 Franken den Kopf schütteln. Danach meinte Moderatorin Karin Frei: Man könne zu diesem Zeitpunkt nicht seriös über Sinn und Unsinn dieser Massnahmen diskutieren.

Doch auch ohne den Bericht zum Fall Carlos, der am Freitag erscheint, abzuwarten, steht fest: Der Opferschutz ist trotz des vor 20 Jahren in Kraft getretenen Opferschutzgesetzes mangelhaft. In der Runde sass etwa Nicole Dill, die 2007 von einem Mann vergewaltigt und beinahe ermordet wurde. Sie sagte, dass sie um ihre Opfertherapien habe kämpfen müssen. Eben erst sei ihr von der Versicherung die Kostenübernahme gestrichen worden.

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