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TV-Kritik: Mehr Drill für Schweizer Kinder?

Amy Chuas Buch «Die Mutter des Erfolgs» ist der momentan am heissesten diskutierte Erziehungsratgeber. Gestern debattierte der «Club», wo auch Kinderarzt Remo Largo zu Gast war, chinesische Drillmethoden.

Amy Chua provoziert. Die chinesischstämmige Amerikanerin singt ein Loblied auf strenge Drillmethoden in der Erziehung und hält den westlichen Hang zum Individualismus und zur Gschpürschmi-Pädagogik für ein Zeichen der Verweichlichung. Das Buch gibt zu reden, auch weil der wirtschaftliche Erfolg Chinas ihm recht zu geben scheint.

An dieser Bruchlinie versammeln sich denn auch die Lager im Club. Hier haben wir die Chinabegeisterten, die von der chinesischen Kultur lernen wollen, weil sie darin ein geeignetes Korrektiv erkennen zu unserer von Individualität geprägten Gesellschaft. Auf der anderen Seite stehen die Pädagogen, die auf die freie Entfaltung des Individuums schwören und darin den Königsweg zur Erziehung selbstständiger und demokratiefähiger Erwachsener sehen.

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