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TV-Kritik: Mit Mörgeli auf dem Muskel-Schragen

Gestern porträtierte das SF Fitness-Unternehmer Werner Kieser. Unerwarteter Stargast der Reportage war Christoph Mörgeli.

Krafttraining? Da kann einem schnell ein gepumpter Lackaffe einfallen, tumber Körperkult, lächerlicher Lifestyle. Gepumpt ist auch Werner Kieser, bedrohlich spannt sich sein Bizeps unter dem T-Shirt. Sonst hat der 70-Jährige aber nichts von einem Fitness-Opfer. Mit seiner markanten Brille, den schwarzen Kleidern und dem Bart erinnert er vielmehr an eine Mischung aus Stararchitekt und Pfarrer Sieber.

Dazu passt seine Trainingsphilosophie: «Nicht Bewegung fehlt, sondern Widerstand.» 140 Studios betreibt der Schweizer weltweit, längst ist er damit zum Multimillionär geworden. Das SF versuchte gestern dem Phänomen Kieser auf die Spur zu kommen. Also setzte man Reporter Roland Huber auf den Kraftunternehmer an, der «sozusagen» mit Kieser aufgewachsen war. Beide stammen aus der Umgebung von Dietikon im Kanton Zürich. Huber repräsentierte auch den typischen Kieser-Kunden: Ein älteres Semester mit Rückenproblemen.

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