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TV-Kritik: Mord im Rich-Kid-Milieu

Der «Tatort» aus Dortmund wartet mit einem rasenden Hauptkommissar auf – und vergisst dabei, sich auf seine Stärken zu konzentrieren.

Die Wasserleiche im Designerkleid hinterliess immerhin ein Videotagebuch: Hauptkommissarin Bönisch (Anna Schudt) auf Spurensuche am Dortmunder Phönixsee.
Die Wasserleiche im Designerkleid hinterliess immerhin ein Videotagebuch: Hauptkommissarin Bönisch (Anna Schudt) auf Spurensuche am Dortmunder Phönixsee.
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Undercover bei den Rich Kids: Oberkommissarin Nora Dalay (Aylin Tezel) befragt den jungen Herr Prinz (Sergej Moya) mit der Prinzenfrisur.
Undercover bei den Rich Kids: Oberkommissarin Nora Dalay (Aylin Tezel) befragt den jungen Herr Prinz (Sergej Moya) mit der Prinzenfrisur.
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Sie wären ein starkes Team, wenn man sie denn nur liesse: Die Dortmunder Hauptkommissare Bönisch (Anna Schudt) und Faber (Jörg Hartmann)
Sie wären ein starkes Team, wenn man sie denn nur liesse: Die Dortmunder Hauptkommissare Bönisch (Anna Schudt) und Faber (Jörg Hartmann)
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Blutunterlaufen sind sie, die Augen des Hauptkommissars, der mitten auf einer Landstrasse steht und ins Leere starrt. Wer die ersten zwei Folgen aus Dortmund verpasst hat, versteht sein Trauma erst mit der Zeit: Frau und Kind hat er bei einem Autounfall verloren. Nun zertrümmert er Waschbecken und erbricht sich ins Kommissariatsklo, während er die wahren Umstände des Unfalls aufklären möchte. Und genau da liegt das Hauptproblem dieses «Tatorts»: Das private Schicksal des Kommissars reisst die gesamte Storyline an sich und ist dabei furchtbar überzeichnet. Das ist schade, weil Jörg Hartmann den Borderline-Ermittler Faber grandios spielt und diese Überdosis Drama gar nicht nötig hätte.

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