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TV-Kritik: Suizid am TV

Zwei SF-Filme über Suizid haben für heftige Reaktionen gesorgt. Im «Club» nahmen Filmemacher und die Exit-Leitung Stellung.

Über 1300 Menschen pro Jahr nehmen sich in der Schweiz das Leben, fünfmal mehr als bei Verkehrsunfällen, doppelt so viele Männer wie Frauen. Zwei viel beachtete Dok-Filme haben in den letzten Wochen das Thema Suizid behandelt. «Dein Schmerz ist auch mein Schmerz» von Marianne Pletscher, deren Mann sich erschossen hat, beleuchtete den Schmerz der Hinterbliebenen. «Tod nach Plan» von Hanspeter Bäni zeigte den manisch-depressiven André Rieder, der sich mithilfe von Exit das Leben nahm.

Vor allem Bänis Film löste heftige Diskussionen aus – auch bei den Lesern von Redaktion Tamedia. Darf eine Sterbeorganisation einen psychisch kranken Menschen in den Tod begleiten? Und ist es in Ordnung, im öffentlichen Fernsehen darüber einen Film zu zeigen?

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