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TV-Kritik: Wenn alles aus dem Ruder läuft

«Kursverlust» von Barbara Kulcsar möchte «die grossen Auswirkungen der Finanzkrise im Privaten» zeigen. Dabei kippt nicht nur das Boot der Protagonistin: Auch die Handlung geht unter.

Der Frühsport fiel ins Wasser: Julia (Judith Hoffmann) schwimmt ans Ufer.
Der Frühsport fiel ins Wasser: Julia (Judith Hoffmann) schwimmt ans Ufer.
SRF
Nach der Rettung, die irgendwie keine war: Michel Voïta als Elias lebt ein Einsiedlerleben, Judith Hofmann als Julia wärmt sich daran.
Nach der Rettung, die irgendwie keine war: Michel Voïta als Elias lebt ein Einsiedlerleben, Judith Hofmann als Julia wärmt sich daran.
SRF
Mutter und Tochter, wie in Marcel Gislers «Rosie»: Sibylle Brunner (links) und Judith Hofmann in «Kursverlust».
Mutter und Tochter, wie in Marcel Gislers «Rosie»: Sibylle Brunner (links) und Judith Hofmann in «Kursverlust».
SRF
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Das Einfamilienhaus ist frisch renoviert, den Frühstückstisch für die Kinder deckt Julia (Judith Hofmann) immer bereits am Vorabend, und jeden Morgen vor der Arbeit auf dem Sozialamt rudert sie auf dem Bielersee. Dann existiert die internationale Bank, bei der ihr Mann (Beat Marti) arbeitet, plötzlich nicht mehr: Ihm wurde gekündigt. Die guten Zeiten, so wird in «Kursverlust» von Barbara Kulcsar mehrmals betont, die sind vorbei.

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