Urs Gredig kehrt zum SRF zurück

Der TV-Moderator verlässt CNNMoney Switzerland und erhält ein neues Sendegefäss im Studio Leutschenbach.

Ein vertrautes Gesicht kehrt zu SRF zurück: Urs Gredig. (Screenshot www.srf.ch)

Ein vertrautes Gesicht kehrt zu SRF zurück: Urs Gredig. (Screenshot www.srf.ch)

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Nach zwei Jahren als Programmleiter bei CNNMoney Switzerland kehrt der 49-jährige Urs Gredig zum Schweizer Fernsehen SRF zurück und erhält dort eine Talkshow. Zusätzlich verstärkt er das Moderationsteam des Nachrichtenmagazins «10vor10».

Gredig wird den englischsprachigen Finanz- und Wirtschaftssender CNNMoney Switzerland Ende Januar 2020 verlassen, wie der Sender am Donnerstag mitteilte. Gredig übernimmt ab kommendem Jahr als Gastgeber die neue wöchentliche Talkshow auf dem Sendeplatz am Donnerstagabend um 22.25 Uhr, wie SRF in einer Mitteilung schrieb. Name und genauer Starttermin des Gefässes sind noch offen.

Neben seiner Gastgeberrolle im neuen Talkformat gibt Gredig auch sein Comeback als News Anchor. Weil Susanne Wille und Arthur Honegger zusätzliche Aufgaben übernehmen, wird das Moderationsteam von «10vor10» um eine vierte Person ergänzt. Mit der Einführung der neuen Talkshow ändert SRF 1 am Donnerstagabend die Programmstruktur. Das Wissensmagazin «Einstein» kehrt an seinen angestammten Sendeplatz um 21 Uhr zurück. Das Auslandmagazin «#SRFglobal» bleibt jeden ersten Donnerstag des Monats auf dem Sendeplatz um 22.25 Uhr. Die neue Talkshow von Gredig setzt dann aus.

«Ein grosses Privileg»

Gredig liess sich in der SRF-Mitteilung zitieren, er empfinde es als grosses Privileg, dass er sowohl «10vor10» als auch ein neues Talkformat moderieren könne. Gredig war bereits von 2003 bis 2017 in verschiedenen Funktionen bei SRF tätig.

CNNMoney Switzerland seinerseits vermeldete mit Gredigs Abgang die Engagements von Haig Simonian und Olivia Chang als neue Moderatoren. Simonian, früher bei der «Financial Times» und «The Economist» tätig, wird ab Februar 2020 eine neue Business-Talkshow moderieren. Chang übernimmt die Moderation von «Global Agenda». (fal/sda)

Erstellt: 21.11.2019, 13:49 Uhr

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