Zum Hauptinhalt springen

US-Einschaltquote bei Oscar-Verleihung auf neuem Rekordtief

Die Gala sei mittlerweile so aufregend geworden wie ein Fussballspiel ohne Tore, schrieb ein deutscher Journalist. Und in der Tat: Die Quoten sinken weiter.

Alexandre Desplat, Gewinner des Oscars für den besten Soundtrack («Shape of Water») verfolgt auf einem TV-Monitor die Rede des doppelten Preisträgers Goillermo del Toro. (5. März 2018)
Alexandre Desplat, Gewinner des Oscars für den besten Soundtrack («Shape of Water») verfolgt auf einem TV-Monitor die Rede des doppelten Preisträgers Goillermo del Toro. (5. März 2018)
Paul Buck, Keystone

Die Einschaltquote bei der Oscar-Verleihung in den USA ist in diesem Jahr auf ein neues Rekordtief gesunken. 26,5 Millionen Amerikaner und damit so wenige wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen hätten die Gala am Sonntagabend im Fernsehen mitverfolgt.

Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 20 Prozent, wie das für die Messung der Einschaltquoten zuständige Unternehmen Nielsen am Montag mitteilte.

Üblicherweise ist die Oscar-Verleihung nach dem Super Bowl jedes Jahr die meistgesehene Sendung in den USA. In diesem Jahr wurde sie aber bereits von der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Südkorea überflügelt, die 27,8 Millionen Amerikaner sahen. Noch nie haben weniger als 30 Millionen Menschen in den USA die Oscar-Verleihung angeschaut.

Einer der Hauptgründe für den stetigen Rückgang der Quote ist laut der «Frankfurter Neue Presse» die Auswahl der nominierten Filme. In den vergangenen Jahren neigte die Oscar-Akademie dazu Streifen auszuzeichnen, die bis zum Zeitpunkt der Zeremonie niemand gesehen habe, schreibt die Tageszeitung. Die Gala sei mittlerweile so aufregend geworden, wie ein Fussballspiel ohne Tore.

SDA/nag

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch