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«Was ist es, was wir nicht über die Zukunft wissen?»

In einer Zeit, in der jederzeit traumatische News eintreffen können, helfen uns TV-Serien, das Unwissen zu bewahren, sagt der Filmwissenschafter Mark Sandberg. Aber wehe, es verrät uns jemand eine Wendung.

Wie geht es wohl mit ihm weiter? Jon Hamm als Werber Don Draper in der Serie «Mad Men». Foto: Justina Mintz (AP)
Wie geht es wohl mit ihm weiter? Jon Hamm als Werber Don Draper in der Serie «Mad Men». Foto: Justina Mintz (AP)

Reden Sie als Filmwissenschafter nur noch über Fernsehserien?

Nicht nur. Aber ich glaube, dass sich das, was früher die cinephile Kultur war, in eine telephile Kultur verwandelt hat. Das Fernsehen hat sich verändert, vor allem bei Serien legt man Wert auf gute Drehbücher, komplexe Storylines, Antihelden. Und es fliesst mehr Geld in die Produktion. Daher haben die Leute das Gefühl, es könne sich lohnen, ihre intellektuelle Energie und viel von ihrer ­Lebenszeit in TV-Serien zu investieren.

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