Zum Hauptinhalt springen

Zu anspruchsvoll für Schweizer Zuschauer?

Zum dritten Mal in Folge räumte die amerikanische Fernsehserie «Mad Men» bei der Emmy-Verleihung einen der Hauptpreise ab. Warum SF sie den Schweizer Zuschauern vorenthält, erklärt Serien-Chef Michel Bodmer.

«Was wollen Frauen?», fragt der Hauptdarsteller Don Draper seinen Chef in der Werbeabeilung. Dieser weiss die einzig richtige Antwort. «Who cares!» In der amerikanischen Fernsehserie «Mad Men» kümmert es tatsächlich niemanden, was Frauen wollen. Sie spielt in den Sechzigern, als scheinbar noch niemand etwas von Emanzipation wusste und von Rauchverbot ebenfalls nicht. Bei jeder Gelegenheit wird gequalmt – ausser, es wird gerade Whiskey getrunken. Selbst dem Gynäkologen hängt eine Kippe im Mundwinkel, während eine Single-Frau auf dem Stuhl mit den Fersenhaltern sitzt und sich eine Predigt über Flittchen anhören muss, weil sie sich über die Pille informieren wollte.

Ein Graus für emanzipierte Frauen

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.